Zinsregeln und Zentralbank-Basiszinssätze
So legen Sie eine Verzugszinsregel an (manueller Satz oder Basiszins plus Aufschlag, Beitreibungspauschale) und erfassen schnell eine Basiszinszeile.
Eine Zinsregel legt fest, wie das System Verzugszinsen auf eine Rechnung berechnet: mit manuellem festem Satz oder mit Zentralbank-Basiszins plus Aufschlag, und ob eine Beitreibungspauschale anfällt. Basiszinszeilen liefern den Basiszins Tag für Tag.
Zinsregel anlegen
- Öffnen Sie Finanzen → Abrechnungen & Zinsen.
- Klicken Sie oben auf Zinsregeln (Symbol der schiefen Waage).
- Klicken Sie auf Regel hinzufügen.
- Füllen Sie Regelname aus, wählen Sie Kursquelle und geben Sie Manueller Zinssatz (%/Jahr) oder Aufschlag über Basiszinssatz (%/Jahr) ein.
- Aktivieren Sie Pauschale Beitreibungskosten fallen an, wenn bei Verzug nach dieser Regel eine Pauschale fällig ist.
- Soll es die Standardregel sein, aktivieren Sie Standardregel — der bisherige Standard entfällt dann.
- Klicken Sie auf Speichern. Bei Erfolg: „Erfolg: Zinsregel gespeichert!“
Eine bestehende Regel ändern Sie mit dem Stift-Symbol, löschen mit dem Papierkorb-Symbol.
Basiszinszeile schnell erfassen
Basiszinsreihen werden unter Stammdaten → Zentralbank-Basiszinssätze gepflegt; unten im Fenster gibt es zusätzlich eine Schnelleingabe.
- Klicken Sie auf Basiszinssatz hinzufügen.
- Geben Sie das Gültig-ab-Datum, Basiszinssatz (%/Jahr) und Währung als dreistelligen Code ein (zum Beispiel HUF, EUR).
- Speichern Sie. Fehlt das Datum oder ist der Satz nicht positiv: „Warnung: Gültig-ab-Datum und ein positiver Zinssatz sind erforderlich!“
Beispiel
Die Kundenverträge der Muster GmbH sehen Verzugszinsen von Basiszins plus 8 Prozentpunkten vor. Die Buchhaltung legt die Regel „Basis + 8“ mit Basiszins als Quelle und 8,00 Aufschlag an und aktiviert Pauschale und Standard.