KI-Konfiguration: Modelle je Aufgabe

So legen Sie fest, welchen Anbieter und welches Modell eine KI-Aufgabe (z. B. E-Mail-Klassifizierung, Firmenerkennung, Kontierung) nutzt, mit welchem Fallback, Schwellenwert und welcher Anweisung.

Unter KI-Konfiguration hat jede KI-Aufgabe (z. B. E-Mail-Klassifizierung, Firmenerkennung, Kontierung, Workflow-Schritte) eine eigene Konfiguration: ein schnelles Hauptmodell und ein Fallback-Modell, die Konfidenzschwelle und die Anweisung an das Modell. Hier prüfen Sie auch, ob die eingestellten Modelle tatsächlich verfügbar sind.

Was die Seite zeigt

  • Der Block Modell-Routing zeigt, zu welchem Anbieter und Modell jede Fähigkeit geleitet wird. Die API-Schlüssel stehen nicht hier, sondern in den Systemeinstellungen.
  • Der Block Pausierende Modelle nennt Modelle, für die der Anbieter ein erschöpftes Kontingent gemeldet hat; bis zum Zeitpunkt Pausiert bis leitet das System die Schritte anderswohin.

Konfiguration anlegen

  1. Öffnen Sie Stammdaten (Google / KI / WIP) → KI-Konfiguration und klicken Sie oben rechts auf die blaue Schaltfläche + (Hinzufügen).
  2. Geben Sie Name, Scope-Schlüssel (nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Unterstrich; eindeutig) und Beschreibung ein.
  3. Stellen Sie Konfidenzschwelle (zwischen 0 und 1; strenger, z. B. 0,95, bedeutet weniger automatische Entscheidungen), den Schalter KI aktiv (läuft auch während der Synchronisation) und Max. Zeichen des Textkörpers ein.
  4. Legen Sie auf dem Reiter Tier 1 (schnell) Anbieter, Modell, Temperatur (für Klassifizierung 0,1–0,3 empfohlen) und Max. Tokens fest; auf dem Reiter Tier 2 (Fallback) dasselbe für das Fallback-Modell.
  5. Schreiben Sie System-Prompt (Kategorien und Antwortformat) und Vorlage für den Benutzer-Prompt; Zusätzlicher Kontext (Unternehmenswissen) wird jeder Anfrage beigefügt. Die Schalter Unternehmen automatisch einfügen und Aufgaben automatisch einfügen ergänzen die Firmen und offenen Aufgaben der Unternehmensgruppe.
  6. Setzen Sie Status und klicken Sie auf Speichern.

Verbindungstest und verfügbare Modelle

  • Das Symbol Verbindung testen der Zeile (Stecker mit Häkchen) sendet je Anbieter-Modell-Paar beider Tiers einen winzigen echten Aufruf und zeigt das Ergebnis je Paar. Der Aufruf ist kostenpflichtig.
  • Die Schaltfläche Verfügbare Modelle zeigt je Anbieter, welche Modellnamen mit Ihrem Konto tatsächlich verfügbar sind.
  • Die Besen-Schaltfläche Cache leeren leert den Systemcache; eine Zusammenfassung bestätigt dies.

Meldungen

  • „Der Name darf nicht leer sein.“ — „Die Schwelle muss zwischen 0 und 1 liegen.“
  • Der Scope darf nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Unterstriche enthalten; ist der Schlüssel vergeben, nennt das System die Konfiguration, die ihn nutzt.
  • „Der System-Prompt darf nicht leer sein.“, „Geben Sie den Namen des Tier1-Modells ein.“, „Geben Sie den Namen des Tier2-Modells ein.“ — bei Konfigurationen für Workflow-Schritte dürfen System-Prompt und Fallback-Modell fehlen.
Das rote Papierkorb-Symbol löscht die markierten Konfigurationen endgültig und ohne Prüfung. Hat eine Aufgabe kein nutzbares Modell, hält der Ablauf, der es braucht, mit einer verständlichen Fehlermeldung an.

Beispiel

In der Konfiguration, die eingehende E-Mails der Muster GmbH klassifiziert, läuft auf Tier 1 ein schnelles Gemini-Modell und auf Tier 2 ein stärkerer Fallback. Die Schwelle liegt bei 0,95, daher werden nur sehr sichere Zuordnungen automatisch übernommen. Der Verbindungstest meldet für beide Paare Erfolg, und die Buchhalterin aktiviert KI aktiv.