Bankimport-Regeln — Systembeschreibung

Datenmodell, Speicher- und Löschregeln, Vorbelegungslogik und Berechtigungsschlüssel der Regeltabelle der Kontoauszugserkennung.

Überblick

Die Parametertabelle der Erkennungs-Engine. Eine Regel besteht aus Bedingungen (eigenes Konto, Partnerkonto, Richtung, Buchungscode, Verwendungszweck-Fragment — jeweils mit eigenem Verwendungsschalter) und den Daten der entstehenden Position (Lieferanten- oder Kundenfirma, Positionskategorie, eigener Positionsname, Reihenfolge, Status). Der Bankimport-Lauf verwendet die Regeln. Regeln sind global und keiner Firma zugeordnet.

Datenmodell

Die Tabellennamen tragen in der Datenbank das eigene Präfix der Installation.

TabelleZweckBeziehung
transaction_ruledie Regeln: Bedingungen mit Verwendungskennzeichen, entstehende Position, Reihenfolge, Statusvom Bankimport-Modell gelesen und geschrieben (getRules, saveRule, setRuleStatus)
transaction_import_rowimportierte Auszugszeileneine Zeile kann auf die passende Regel verweisen; die Liste zählt daraus die abgeglichenen Zeilen

Ablauf

  1. Liste: Filter nach Kontonummer (Inhaber oder Partner), Code, Status und zugeordneter Firma; je Zeile Name, Bedingungsübersicht, Reihenfolge, Status und Anzahl der verweisenden Zeilen.
  2. Vorbelegung aus einer Bankimport-Zeile (import_row_id): normalisierte Konten, Richtung, Code-Heuristik (Bankgebühr, Bar ein/aus), Lieferant oder Kunde nach Richtung; bei Bankgebühr die Firma der Bank aus dem GIRO-Code der Kontonummer.
  3. Speichern: Nur angekreuzte Bedingungen werden gespeichert; Kontobedingungen werden auf die kanonische 24-stellige Kennung normalisiert.
  4. Ein/Aus-Schalter je Zeile über das Statusfeld.
  5. Löschen: physisch, nur wenn keine Importzeile auf die Regel verweist; sonst Fehler mit Anzahl.
  6. Zurück-Schaltfläche: Kam der Benutzer von der Rohimportliste, führt sie zur gefilterten Bankimport-Liste.

Regeln und Validierung

  • Der Name ist Pflicht („Warnung: Der Regelname ist erforderlich!“).
  • Mindestens eine Bedingung ist Pflicht, sonst passte die Regel auf jede Zeile.
  • Die Positionskategorie ist der kanonische Schlüssel der Kontierungsregeln; der eigene Positionsname überschreibt nur den angezeigten Namen.

Berechtigungen

  • Ebene 1: Die Listenseite öffnet sich mit Grundzugriff auf den Regel- oder den Bankimport-Pfad; Speichern und Löschen verlangen das Änderungsrecht auf dem Bankimport-Pfad.
  • Ebene 2: Die Schlüsselprüfung läuft über eine gemeinsame Funktion: der eigene Schlüssel (list, edit, delete, debug) ODER das Bankimport-Recht rule genügt. Die Schaltfläche für neue Regeln prüft nur den eigenen Schlüssel add.
  • Ebene 3: keine Inhaltsberechtigung — Regeln sind globale Stammdaten.

Die Schlüssel add, edit und delete stehen nicht im Funktionskatalog; ein Benutzer ohne Super-Admin-Rechte bearbeitet daher praktisch über das Bankimport-Recht rule.

Bekannte Einschränkungen

  • Regeln lassen sich nicht auf einen Mandanten beschränken: Eine Regel wirkt auf den Import aller Mandanten.